Erweiterung des Regional-Portfolios

Hamburg, 13 August 2015

Seit vielen Jahren sind die regional orientierten Gattungen Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Hörfunk bereits fester Bestandteil unseres Service-Angebots.

Mit dem Ziel, dem Werbemarkt alle regionalen Medien mit Verbreitungsgebiet und umfassenden Informationen zu den Preisen anzubieten, erweitern wir unser regionales Daten-Portfolio um eine bundesweite Erfassung der Amtsblätter.

Auch den regionalen Bezug und die Verbreitung von Online-Angeboten haben wir  in unser Portfolio integriert.

Mit einem eigenen Konzept beginnt unser Zeitschriftenteam jetzt, die Zeitschriften und Stadtmagazine mit einer regionalen Kennzeichnung zu versehen.

Damit folgen wir dem aktuellen Trend und konkreten Anforderungen von Mediaagenturen und Verlagen, regionale Planung auf Basis einer zentralen Datenbank schneller, effizienter und leichter  zu ermöglichen. Verbreitungsdaten sind hierbei unverzichtbare Grundlage für die Arbeit der Media-Spezialisten.

Der Strategie der Erweiterung der regionalen Datenbasis folgend, bieten unsere Webportale www.planbasix.de und www.tarifkiste.de damit zukünftig auf Knopfdruck einen Überblick über alle Medien in der Region inklusive der relevanten Werbekosten.

Damit können wir unsere Kunden auch bei der lokalen Aussteuerung von überregionalen Werbekampagnen unterstützen.

 

"Lokale Mächte" HORIZONT 32/2015 (Auszug)

Die Branchenzeitung HORIZONT widmet dem Thema in ihrer aktuellen Ausgabe einen Artikel. Auszüge aus diesem Artikel vom 06.08.2015 (Ausgabe 32/2015) von Roland Karle:

Horizont-Artikel

 

Amtsblätter sind im Lokalen fest verankert. Doch als Werbeträger fehlte es ihnen bislang an Strahlkraft und professionellen Planungstools.

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Amts- und Mitteilungsblätter sind im Lokalen ein fest verankertes Medium. Dort zählen sie neben der regionalen Tageszeitung und dem Anzeigenblatt zu den Top 3 Informationsquellen, wie aus einer Utersuchung des Instistituts für Demoskopie Allensbach (IfD) hervorgeht.

Geschätzte Informationen ohne Strahlkraft

Doch den meist wöchentlich erscheinenden Titeln fehlt es an Strahlkraft. Das hat mehrere Gründe: Die Blätter werden meist von Kommunen herausgegeben, was den redaktionellen Spielraum einengt und ihren Charakter als Mitteilungsblatt prägt. Die Verlage machen ihr Geschäft überwiegend ohne Getöse, sie gehören zu den Stillen im Medienland.

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Dabei mangelt es nicht an Größe und Substanz. Matthias Wasmuth schätzt, dass es in Deutschland rund 4000 werbungstreibende Amtsblätter gibt. Eine Zahl, die nicht aus der Luft gegriffen ist, schließlich kennt sich der Geschäftsführer von mediaservice wasmuth aus. Seine Agentur hat aktuell 2600 Amts- und Mitteilungsblätter in einer Datenbank erfasst.Unter Planbasix.de und Tarifkiste.de können Profile und Mediadaten abgerufen werden. Wasmuth hat den Aufwand bewusst auf sich genommen. Sein Ziel ist, dem Werbemarkt alle regionalen Medien nach Verbreitungsgebiet und Anzeigenpreisen anzubieten. "Dann wird es möglich sein, auf Knopfdruck einen Überblick über alle Medien in der Region inklusive der relevanten Werbekosten zu erhalten", sagt er.

Überregionale Kampagnen im Lokalen

Bislang waren solche Informationen nur mühsam durch Einzelrecherche zu bekommen. Ein Zeit- und Kosteneinsatz,"der in keinem Verhältnis zur angestrebten Verbesserung des Planungsergebnisses für den jeweiligen Kunden stand“, sagt der Mediaexperte. Zugleich ist er überzeugt, dass hier Wissens- und Datenbedarf besteht. Immer öfter stünden Mediaplaner vor der Aufgabe, auch überregionale Werbekampagnen sehr lokal auszusteuern und Anzeigen in einem seriösen redaktionellen Umfeld zu platzieren. "Beide Kriterien werden optimal von Amts- und Mitteilungsblättern erfüllt."

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Mediaentscheider erwarten, abgesehen von besseren Planungstools, dass die Amtsblätter auch in Form und Inhalt attraktiver werden. Erste Verbesserungen stellt Agenturchef Wasmuth fest: "Im Rahmen unseres Projektes sind uns viele qualitativ hochwertige Amtsblätter aufgefallen." Geplant ist, in seiner Datenbank auch Leseproben oder komplette Exemplare zu hinterlegen, damit sich Agenturen und Werbungstreibende ein Bild über die Qualität machen können. Wasmuth glaubt, dass die Amtsblätter - nicht zuletzt mit seiner Datenbank - von Werbungstreibenden mehr beachtet werden. "Gerade bei regional großflächigen Kampagnen, für die mehrere Amtsblätter relevant sind, sehe ich Potenzial."

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